FABRIKSONATE IN DER IDFACTORY

Foto: Erik Schwarzer
Foto: Erik Schwarzer
In der Uraufführung "Große Fabriksonate" am Donnerstag, den 2. Februar 2012, 18.00 Uhr wurden Menschen zu Musikinstrumenten und Erkenntnisse als Klang erlebbar. Ouvertüren aus Geige und rostigen Eisen, eine Propellercombo und Musikmaschinen waren Stationen des Konzerts.

Kann man Klänge sichtbar machen? – Kann man Bilder hören?

Darf ein Musiker ein Kunstwerk sein? – Kann ein Kunstwerk klingen?

Ist ein Video ein Orchestermitglied?

Haben Künstler / Künstlerinnen und Musiker / Musikerinnen sich etwas zu sagen?

Darf ein Musiker (sich) ein Bild machen, und soll ein Künstler Geräusche von sich geben?

Kann man Stille sehen? – hören?

Ist es das Beste, wir schweigen, bis wir etwas hören?

Diese und andere Fragen wurden im diskursiven Feld einer Kooperation von Studierenden der Kunst und der Musik im Seminar Kunsttransfer bearbeitet. Es ging darum, sich gegenseitig einzuladen, neue Denk- und Werkprozesse kennenzulernen, bildnerische und akustische Probierbewegungen zu wagen und hörbare und sichtbare Kompositionen zu erfinden. In einer großen „Fabriksonate“ wurden die visuell-akustischen Ergebnisse von Prof. Dr. Eva-Maria Houben, Bileam Kümper und Prof. Ursula Bertram vorgestellt.

Welchen Klang Bilder haben und ob das tägliche Leben eine Komposition ist, wurde in der IDfactory in der Uraufführung beantwortet von den Künstlern, Musikern und Komponisten: Julia Bahl, Isabele Basseng, Manuela Boenigk, Laura Borgs, Franziska Braun, Natalie Durczok, Matthias Feltmann, Dario Garrido Iasevoli, Anna-Carolin Gerlach, Ann-Kristin Graf, Christiane Gutbier, Kathrin Höfels, Mercedes Jones, Steffen Jopp, Marina Mache, Ines Mattusch, Esther Müller, Catharina Nielsen, Sandra Opitz, Hannah Samira Peifer, Johannes Pillmann, Anna Kathrin Pohlmann, Julius Raddatz, Nikola Ramhorst, Kai Riese, Thorsten Saat, Erik Schwarzer, Maxim Sundermann, Jan-Gerd Terhürne, Esther-Marie Verbücheln, Vivien Wintzen, Nora Kühnen, Bileam Kümper

Die gemeinsamen Projekte der Studierenden des Instituts für Musik und Musikwissenschaft und des Instituts für Kunst und Materielle Kultur erzeugten ungewöhnlich spannende Zugänge für Ohren und Augen, für Kopf und Verstand und den Transfer für innovative Organisation.

alle Fotos: Mark Wohlrab
alle Fotos: Mark Wohlrab