06.09.2010

SYMPOSIUM „KUNST FÖRDERT WIRTSCHAFT“ II

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

Pressemitteilung 14.09.2010

Interdisziplinäres Symposium „Kunst fördert Wirtschaft“ in Dortmund

Wie entsteht Innovation und welche Rolle spielen dabei künstlerische Methoden? Welche Erfahrungen haben erfolgreiche Vertreter verschiedenster Disziplinen? Welche Zukunftsperspektiven lassen sich daraus für die Wissenschaften und die Wirtschaft ableiten? Diesen Fragen widmet sich das interdisziplinäre Symposium „Kunst fördert Wirtschaft“ am 21. und 22. November in der DASA Dortmund.

Die Frage, welche Denkprozesse und Problemlösungsmethoden verantwortlich sind für nachhaltig erfolgreiche Innovationen und wirtschaftliche Entwicklung, nimmt in der Forschung einen immer größeren Stellenwert ein. Insbesondere non-lineare Methoden, die vor allem in der künstlerischen Produktion angewandt werden, stehen dabei im Mittelpunkt der Diskussionen.

Prof. Ursula Bertram, Künstlerin und Professorin für Plastik und Interdisziplinäres Arbeiten an der TU Dortmund, forscht und lehrt mit Ihrem Team schon seit vielen Jahren über künstlerische Prozesse in außerkünstlerischen Feldern. Sie gründete 2007 die Denkfabrik [ID]factory am Institut für Kunst der TU Dortmund mit dem BfI, Büro für Innovationsforschung Mainz.

In Kooperation mit der DASA/Dortmund, dem BfI,Büro für Innovationsforschung/Mainz und dem Grönemeyer-Institut/Bochum veranstaltet die [ID]factory nun das Symposium „Kunst fördert Wirtschaft“, das den Diskurs aus unterschiedlicher Perspektive eröffnet und eine neue zukunftsweisende Betrachtung der Wechselbeziehungen von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft anstoßen möchte.

Jetzt sind das vollständige Programm und zahlreiche zusätzliche Informationen auf der Web-Site www.id-factory.de zu finden. Es lädt zu außergewöhnlichen Vorträgen renommierter Persönlichkeiten, sowie Podiumsdiskussionen und ungewöhnlichen Workshops ein. Die Referenten sind herausragende Wissenschaftler, Künstler und Querdenker aus verschiedensten Disziplinen: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer (Mediziner, Bochum), Prof. Timm Ulrichs (Künstler, Münster/Berlin), Prof. Dr. Gerald Hüther (Neurobiologe, Göttingen), Prof. Dr. Gerhard Kilger (Physiker und Philosoph, Dortmund), Prof. Dr. Metin Tolan (Physiker, Dortmund), Albert Schmitt (Musiker und Manager, Bremen), Dr.- Ing. Werner Preißing (Architekt, Stuttgart), Reinhild Hoffmann (Choreografin, Berlin), Ramazan Uçar (Imam, Hamburg), Prof. Ursula Bertram (Künstlerin, Mainz), Eckard Foltin (Innovationsmanager, Leverkusen),.

Als weiterer Referent für das Programm konnte kürzlich Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (Philosoph und Staatsminister a.D.) gewonnen werden, dessen besonderer Schwerpunkt seiner Lehr- und Forschungstätigkeit im Grenzbereich von Ökonomie und Philosophie liegt. Sein Vortrag „Moderne Kunst als Paradigma wirtschaftlicher Innovation“ betrachtet die Frage, wie wir Wirtschaft anders und besser denken und gestalten können.

Die Veranstaltung ist offizieller Programmpunkt der Kulturhauptstadt RUHR.2010 in Dortmund und richtet sich an Unternehmer, Wissenschaftler, Künstler und Vermittler.

Aufgrund der großen Nachfrage nach den Sommerferien wurde der Frühbucher-Rabatt für Anmeldungen zum Symposium nun bis zum 20. September verlängert (Plätze limitiert, Gruppenrabatte und Ermäßigungen möglich).

Abdruck frei, Beleg erbeten, Pressefotos und Texte finden Sie unter "Download".

Weitere Informationen:

IDfactory - TU Dortmund

Leonhard-Euler-Str.4

44227 Dortmund

Tel.: 0231-755-4246

Fax: 0231-755-4249

E-Mail: id-factory.fk16@tu-dortmund.de

Internet. www.id-factory.de

Pressemitteilung Kunst fördert Wirtschaft 06.09.doc (92,00 kB)